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Kassensysteme in der Schweiz vergleichen
Ein modernes Kassensystem beschleunigt den Zahlungsprozess, verbucht Karten- und TWINT-Zahlungen automatisch und hält Umsätze sowie Lagerbestände stets im Blick – ob als kompakte Tablet-Kasse oder als POS-Kassensystem für mehrere Filialen. Über Gryps erhalten Sie mit einer einzigen Anfrage kostenlos und unverbindlich bis zu drei passende Angebote von Schweizer Kassensystem-Anbietern aus unserem Partner-Netzwerk. Füllen Sie dazu den Fragebogen aus.
Hier erfahren Sie zudem mehr über die verschiedenen Kassenarten, wie Sie das passende Kassensystem wählen, und die Preise.
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Kassenarten im Überblick
Kassensysteme unterscheiden sich in der Hardware (Tablet, PC mit Touchscreen), in der Bauart (fest installiert oder mobil) und im Betrieb der Kassensoftware (Cloud oder Inhouse). Moderne Kassen werden auch POS-Systeme (Point of Sale) genannt, weil sie am Verkaufspunkt neben dem Kassieren Artikel, Lager und Auswertungen verwalten.
Tablet-Kasse und iPad-Kasse
Die Tablet- oder iPad-Kasse ist das typische Einstiegsmodell für Cafés, Bars, Restaurants, Coiffeursalons, den Detailhandel und kleine Läden. Das Kassensystem mit Touchscreen ist flexibel einsetzbar – es lässt sich fest an der Theke montieren oder mobil am Tisch nutzen – und benötigt nahezu keine Einarbeitungszeit. Hinzu kommen geringe und günstige monatliche Gebühren, da die Kassensoftware meist in der Cloud gemietet wird. Angeboten wird die Tablet-Kasse für Android, Windows und iPad (iOS). Wer bereits ein iPad besitzt, kann es bei vielen Anbietern weiterverwenden. Eine beliebte Variante sind All-in-One-Kassen: kompakte Geräte, die Touchscreen, Bondrucker und Kartenleser in einem Gehäuse vereinen und sich sowohl an der Theke als auch mobil einsetzen lassen.
PC-Kasse und POS-System
Die PC-Kasse mit Touchscreen und das vollintegrierte POS-System eignen sich für grössere Betriebe im Detailhandel, in der Gastronomie und in der Hotellerie, die viele Artikel, mehrere Kassen oder Filialen verwalten. Solche Kassensysteme bieten branchenspezifische Lösungen und verbinden Kasse, Warenwirtschaft, Kundenverwaltung und Auswertungen. Via Schnittstelle lassen sie sich an die Buchhaltungssoftware oder das ERP-System anbinden. Sie laufen als Inhouse-Lösung auf eigener Hardware oder als Cloud-Lösung mit zentraler Verwaltung aller Standorte.
Registrierkasse
Die elektronische Registrierkasse ist die einfachste Lösung für Kleinunternehmen mit wenigen Warengruppen, etwa Kioske, Hofläden oder kleine Cafés. Sie erfasst Umsätze nach Warengruppen und druckt Belege, bietet aber kaum Anbindungen an Warenwirtschaft oder Buchhaltung. Sie gilt deshalb mittlerweile als veraltet und ist nicht mehr so leicht erhältlich. Viele Betriebe wechseln heute auf eine einfache Tablet-Kasse, die sich bei Bedarf später erweitern lässt.
Cloud- oder Inhouse-Kassensystem
Ein Cloud-Kassensystem speichert die Daten beim Anbieter und ist über das Internet von überall erreichbar. Ein Inhouse-Kassensystem läuft auf eigener Hardware im Betrieb. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
| Kriterium | Cloud-Kassensystem | Inhouse-Kassensystem |
|---|---|---|
| Kosten | tiefe Anschaffung, monatliche Lizenzgebühr | höhere Anschaffung, keine Abogebühr (Kauf) |
| Datenzugriff | von überall, z.B. für Auswertungen aus dem Büro | lokal im Betrieb |
| Updates und Backups | durch den Anbieter | selbst oder per Wartungsvertrag |
| Internetverbindung | stabile Verbindung für laufenden Betrieb und Cloud-Backups nötig | unabhängig vom Internet; Internet wird aber für Kartenzahlungen/TWINT benötigt |
| Erweiterung (Skalierbarkeit) | weitere Kassen und Filialen einfach zuschaltbar | zusätzliche Hardware und Installation nötig |
So wählen Sie das passende Kassensystem
Die passende Kassenlösung ergibt sich aus Ihrem Betrieb, der vorhandenen Hardware und den Funktionen, die Sie täglich brauchen. Klären Sie vor der Beschaffung des Kassensystems diese Punkte:
- Einsatzort und Bauart: Kassieren Sie an der Theke, bedienen Sie am Tisch oder verkaufen Sie unterwegs an Märkten und Anlässen? Davon hängt ab, ob eine fest installierte, eine mobile oder eine kombinierte Kasse passt.
- Betriebssystem: Viele Kassen laufen als App nur auf iPad (iOS) oder Android. Bei browserbasierten Cloud-Kassen spielt das Betriebssystem dagegen kaum eine Rolle.
- Finanzierungsform: Beim Kauf zahlen Sie zwar einmalig für Hard- und Software, jedoch fallen später Kosten für Updates und Wartung an. Bei der Miete sind die Anfangskosten geringer, aber Sie zahlen regelmässig fürs Abo. Vergleichen Sie die Gesamtkosten deshalb über mehrere Jahre, nicht nur den Anschaffungspreis.
- Vorhandene Hardware: Notieren Sie, welche Geräte Sie weiterverwenden möchten (Kartenterminal, Bondrucker, Geldschublade, Barcode-Scanner), inklusive Marke. Nicht jede Kassensoftware unterstützt jedes Gerät.
- Kartenterminal und Zahlungsarten: Klären Sie, ob Sie ein neues Terminal brauchen und welche Zahlungsarten Sie bieten möchten.
- Kernfunktionen: Kassenbuch mit Tages- und Monatsabschluss, selbst pflegbare Preislisten und Berechtigungen für Mitarbeitende gehören in fast jedes Kassensystem. Je nach Betrieb kommen Gutscheine und Aktionen, Kundenkartei, Lagerverwaltung oder Zeiterfassung (Ein- und Ausstempeln der Mitarbeitenden über das Kassensystem) dazu. Fragen Sie unbedingt beim Anbieter nach, ob seine Lösung Ihre gewünschten Zusatzfunktionen enthält.
- Schnittstellen: Brauchen Sie eine Anbindung an Buchhaltung, Warenwirtschaft, ERP oder Onlineshop ? Jede Schnittstelle beeinflusst Auswahl und Preis.
- Support: Achten Sie auf gut erreichbaren Support, idealerweise durch einen Kassensystem-Anbieter in Ihrer Region, und auf Datenhosting in der Schweiz. Bei längeren Öffnungszeiten oder mehreren Standorten lohnt sich ein Wartungsvertrag mit definierten Reaktionszeiten.
- Mehrwertsteuer: Verkaufen Sie Leistungen mit unterschiedlichen MWST-Sätzen, etwa Restaurant und Take-away? Dann muss die Kasse die Sätze sauber trennen und ausweisen.
- Benutzerfreundlichkeit: Achten Sie auf ein benutzerfreundliches System. Dies verringert den Schulungsaufwand und senkt die Fehlerquote im Tagesgeschäft.
- Fragen Sie beim Kassensystem-Anbieter nach vorhandenen Branchenlösungen. Diese berücksichtigen alle wichtigen Anforderungen Ihrer Branche. Wählen Sie zudem, wenn möglich, eine modulare Kassenlösung. So können Sie später flexibel weitere Funktionen hinzufügen.
Brauchen Sie ein neues Terminal, lohnt sich ein Terminal-Vergleich in derselben Beschaffung – geben Sie dazu einfach im Fragebogen bei der Zubehör-Frage an, dass Sie auch ein Kartenterminal benötigen. Möchten Sie mehr über Zahlterminals erfahren, finden Sie weiterführende Informationen auf unserer Seite zum Thema.

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Kassensysteme für Filialbetriebe und grössere Unternehmen
Ein Kassensystem für Filialbetriebe und grössere Unternehmen ist ein zentral gesteuertes POS-System: Artikel, Preise und Aktionen werden einmal gepflegt und gelten an allen Standorten, Verkäufe und Lagerbestände laufen in Echtzeit zusammen. Unternehmen mit mehreren Filialen, Restaurants oder Verkaufspunkten achten zusätzlich auf diese Punkte:
- Zentrale Artikel- und Preisverwaltung: Sortiment, Preislisten und Aktionen für alle Standorte aus einer Zentrale steuern, mit der Möglichkeit für filialspezifische Preise.
- Warenwirtschaft mit Synchronisation: Ein Kassensystem mit Warenwirtschaft zeigt Bestände je Filiale, löst Nachbestellungen aus und ermöglicht Umbuchungen zwischen Standorten.
- Anbindung an ERP und Buchhaltung: Umsätze, Zahlungen und Bestände fliessen automatisch in das ERP-System oder die Finanzbuchhaltung, zum Beispiel SAP oder Abacus. Schnittstellen werden meist einmalig pro System eingerichtet.
- Auswertungen und Berechtigungen: Umsatz je Filiale, Kasse und Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Reporting, mit Rollen für Zentrale, Filialleitung und Verkaufspersonal. Auf Basis dieser Kassendaten lassen sich mit KI-gestützten Verkaufs- oder Lagerprognosen auch Bestellmengen und Lagerbestände über alle Standorte vorausplanen.
- Branchenspezifische Anbindungen: Hotels verbuchen Restaurant-Konsumationen direkt auf die Zimmerrechnung (Anbindung an die Hotelsoftware), Kantinen arbeiten mit Preisstufen für Mitarbeitende und Gäste oder mit Badge-Zahlung, und Freizeitbetriebe kombinieren Eintritte, Shop und Gastronomie in einem System.
- Rollout und Service: Einführung in einer Pilotfiliale, Schulung der Teams, standardisierte Hardware für alle Standorte und ein Supportvertrag mit garantierten Reaktionszeiten.
Kosten
Ein Kassensystem kostet in der Schweiz je nach Art und Umfang ab ca. 50 Franken pro Monat für eine Tablet-Kasse bis über 5'000 Franken für den Kauf eines POS-Kassensystems. Ein Beispiel: Ein Ladenlokal mit drei Standorten muss für eine cloudbasierte PC-Kasse mit 340 bis 3'500 Franken pro Jahr rechnen. Dabei muss beachtet werden, dass bei Anbietern mit tiefen Preisen die Hardwarekosten meist nicht enthalten sind.
Aufgrund der grossen Preisunterschiede lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen und die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Kassensystems zu vergleichen. Nutzen Sie dazu den kostenlosen und unverbindlichen Offertenvergleich von Gryps. So erhalten Sie exakt auf Ihren Betrieb abgestimmte, vergleichbare Angebote von bis zu drei passenden Kassensystem-Anbietern aus unserem Schweizer Partner-Netzwerk.
Mehr Kostenbeispiele und Informationen zu den Kassensystem-Kosten finden Sie in unserer Kostenübersicht.
Branchenspezifische Kassenlösungen
Die Anforderungen an ein Kassensystem sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Der Coiffeursalon hat andere Anforderungen als das Modegeschäft. Branchenlösungen bringen die passenden Funktionen bereits mit:
- Gastronomie: Restaurants, Cafés und Bars brauchen vor allem einen Tischplan, mobile Bestellterminals und Bondrucker in Küche und Buffet, damit Bestellungen direkt vom Tisch weitergeleitet werden. Für Take-away und Kantinen gibt es zudem Selbstbedienungskassen. Die passenden Funktionen und Geräte zeigen die Kassensysteme für die Gastronomie .
- Detailhandel: Läden, Boutiquen und Lebensmittelgeschäfte setzen auf Barcode-Scanner, Lagerverwaltung und oft eine Waage oder eine Anbindung an den Onlineshop, wie sie Kassensysteme für den Detailhandel bieten.
- Coiffeur und Beauty: Salons profitieren von Terminverwaltung, Kundenkartei mit Behandlungshistorie und Gutscheinen, die Kassensysteme für Coiffeure mitbringen.
- Anlässe, Vereine und Kioske: Für Festwirtschaften, Vereinsanlässe oder Saisonbetriebe eignen sich mobile Kassen, die sich schnell einrichten und auch mieten lassen. Kioske benötigen oft Zusatzfunktionen für Lotto und Tabak.
Kassensystem-Anbieter in der Schweiz vergleichen
Zum Partner-Netzwerk von Gryps gehören mehr als 20 Kassensystem-Hersteller und Fachhändler in der Schweiz, darunter Kassensystem-Anbieter wie Klara, SYCOPA, Baldegger+Sortec, SAP Electronic und getBUTIK. Über den kostenlosen Beschaffungsservice von Gryps erhalten Sie ganz einfach mit einer einzigen Anfrage bis zu drei unverbindliche und vergleichbare Angebote aus unserem Netzwerk. Diese Angebote und deren Konditionen können Sie in Ruhe prüfen und frei entscheiden, ob und für welche Kassenlösung Sie sich entscheiden. Geben Sie dazu Ihre Anforderungen in den Fragebogen ein.
Kassensysteme für den Detailhandel
Kassensysteme für Coiffeure
Kassensystem-Kosten
Zuletzt aktualisiert am: 05.10.26 von Cheyenne Spycher
Firmenverzeichnis
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Fakten und Zahlen zu Gryps
- 50'000 KMU-Kunden
- 4'900 geprüfte Anbieter aus der Schweiz
- 110 Produkte und Dienstleistungen
- 14 Jahre Markterfahrung
Häufig gestellte Fragen
Bestehende Hardware wie Kartenterminal, Bondrucker, Geldschublade oder Barcode-Scanner lässt sich bei einem Kassenwechsel oft weiterverwenden, sofern die neue Kassensoftware die Geräte unterstützt. Ob das klappt, hängt von Marke und Modell ab. Klären Sie vor dem Wechsel die Kompatibilität der neuen Kassenlösung mit dem Anbieter Ihrer Wahl ab.
Für ein Unternehmen mit mehreren Filialen eignet sich ein Kassensystem mit Filialmanagement, meist ein cloudbasiertes POS-Kassensystem, bei dem alle Kassen an eine zentrale Verwaltung angebunden sind. Es synchronisiert Artikel, Preise und Lagerbestände über alle Standorte und fasst Umsätze in einem gemeinsamen Reporting zusammen. Über den kostenlosen Beschaffungsservice mit Offertenvergleich von Gryps können Sie unverbindlich bis zu drei Kassensysteme für Ihre Filialen vergleichen.
Ein Kassensystem sollte die Schnittstellen haben, die in Ihrem Betrieb doppelte Erfassung vermeiden. Am häufigsten gefragt sind Anbindungen an das Kartenterminal oder an die Buchhaltungssoftware für die automatische Übergabe der Abschlüsse, an Warenwirtschaft und Lager sowie an Onlineshops für den Bestandsabgleich.
Ein wesentlicher Vorteil von Tablet-Kassen für sowohl kleine als auch grosse Betriebe sind die geringen Anschaffungskosten im Vergleich zur teuren Kassenhardware. Zudem arbeiten die meisten Kassensysteme cloudbasiert und erlauben einen ortsunabhängigen Zugriff auf Rapports und wichtige Daten. Von der intuitiven Benutzeroberfläche einer Tablet-Kasse profitieren Detail- und Einzelhandelsunternehmen, Restaurants, Bars und Cafés, Hotels sowie Coiffeursalons und Kosmetikstudios.
Cloudbasierte Kassensysteme sind sicher, wenn der Anbieter die Daten verschlüsselt, regelmässig Backups erstellt und die Schweizer Datenschutzbestimmungen einhält. Fragen Sie deshalb nach dem Hosting-Standort, idealerweise in der Schweiz. Ebenfalls wichtig ist ein Offline-Modus: Gute Cloud-Kassen kassieren bei einem Internetunterbruch weiter und synchronisieren die Umsätze, sobald die Verbindung wieder steht. Für Betriebe mit schlechtem Empfang kann eine Inhouse-Lösung die bessere Wahl sein.
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Unsere KMU-Einkaufsexperten freuen sich auf den Kontakt mit Ihnen und beantworten gerne Ihre Fragen.
Caroline Schupp
Leiterin Einkaufsberatung
