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Alles zum Thema Software-Testing
Sie suchen zur Qualitätssicherung Software-Testing-Spezialisten? Ob Funktionstest vor dem Go-live Ihrer Website, Regressionstest vor einem App-Update oder Usability-Tests Ihres Kundenportals: Mit Gryps erhalten Sie kostenlos und unverbindlich Offerten. Füllen Sie dazu einfach unseren Fragebogen aus.
Hier erfahren Sie zudem mehr über den Nutzen von Softwaretests, die verschiedenen Testarten und die Preise.
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Warum Softwaretests wichtig sind
Das Testen von Software ist zentraler Bestandteil des IT-Qualitätsmanagements und sollte bei der Softwareentwicklung nicht vergessen gehen. Denn Softwarefehler können hohe Kosten verursachen, zum Beispiel durch Sicherheitslücken, Systemausfälle oder unzufriedene Nutzerinnen und Nutzer.
Mithilfe von Softwaretests erkennen Unternehmen frühzeitig Fehler und sorgen somit für eine höhere Softwarequalität, bessere Nutzerfreundlichkeit sowie Datenschutz und DSGVO-Konformität.
Software-Testing lohnt sich zum Beispiel für:
- Start-ups und KMU mit eigenen Anwendungen oder Weblösungen
- Unternehmen mit ERP- oder CRM-Systemen
- E-Commerce-Plattformen, FinTechs und SaaS-Anbieter
- Embedded-Software und IoT-Produkte
- Behörden und Institutionen mit hohen Sicherheitsanforderungen
Entwickler sollen entwickeln, nicht testen
Auch wenn ein Unternehmen ein eigenes Entwicklerteam hat, ist Software-Testing durch eine externe Expertin empfehlenswert. Tatsächlich ist es genau dann besonders wertvoll – denn Entwicklerinnen und Entwickler kennen ihren eigenen Code bestens, aber übersehen oft blinde Flecken. Testpersonen hingegen denken wie Nutzende und finden ganz andere Probleme als das Entwicklerteam. Sie testen und bewerten die Software neutral, ohne Betriebsblindheit, was die Testqualität erhöht.
Aufgaben von Softwaretestern
Ein Softwaretester übernimmt diese Aufgaben:
- Testfall-Erstellung
- Entwicklung einer Teststrategie oder eines Testkonzepts
- Durchführung manueller Softwaretests
- Entwicklung automatisierter Softwaretests
- Dokumentation von Softwarefehlern
- Erstellung von Testprotokollen und Berichten
- Unterstützung bei finalen Tests vor dem Go-live (Abnahmebegleitung)
Dabei arbeitet er eng mit dem internen Entwicklerteam zusammen. Er führt Tests unabhängig durch, dokumentiert Fehler in Tools wie Jira oder GitHub und liefert konkrete Verbesserungsvorschläge. Diese Trennung von Entwicklung und Testing sorgt für objektive Qualitätssicherung und klare Prozesse – ohne Mehraufwand für das Entwicklerteam.
Optimale Zeitpunkte fürs Testing
Software-Testing ist zu diesen Zeitpunkten besonders empfehlenswert:
- vor einem Go-live oder Update
- beim Relaunch einer Website oder App
- bei Problemen mit der Performance oder Nutzerfeedback
- nach grösseren Anpassungen im Code
- zur Absicherung externer Anforderungen wie Branchennormen
Arten von Software-Testing
Wenn ein Unternehmen eine externe Softwaretesterin beauftragt, prüft diese die Software systematisch auf Fehler, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Dabei nutzt sie verschiedene Arten von Software-Testing. Eine paar Beispiele:
- Funktionale Tests (Functional Testing): Sie stellt sicher, dass die Software wie gewünscht funktioniert. Funktionstests sind zentral bei neuen Releases.
- Leistungstests (Performance Tests): Sie prüft die Software auf Stabilität, Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit unter bestimmten Arbeitslasten.
- Regressionstests: Sie stellt sicher, dass Änderungen an der Software keine unerwünschten Auswirkungen auf bestehende Funktionen haben.
- Usability-Tests: Sie prüft, ob die Software intuitiv und benutzerfreundlich ist. Ziel ist eine Software, die den Erwartungen der Nutzenden entspricht und eine positive Benutzererfahrung bietet.
- Sicherheitstests (Security Testing): Sie identifiziert potenzielle Sicherheitslücken im Allgemeinen.
- Penetrationstests: Sie simuliert einen echten Hackerangriff auf die Software, um Schwachstellen und potenzielle Einfallstore für Cyberangriffe zu identifizieren.
- Explorative Softwaretests (Ad-hoc-Tests): Dies sind manuelle Tests mit dem Ziel, Fehler aufzudecken, die in anderen Tests nicht entdeckt werden würden.

Kosten
Die Kosten für Softwaretests in der Schweiz hängen von diesen Kriterien ab:
- Komplexität der Software
- Manueller vs. automatisierter Test
- Anzahl Testfälle
- Testtiefe und Wiederholungen (zum Beispiel Regressionstests nach Updates)
Hier ein paar konkrete Kostenbeispiele:
Manueller Funktionstest für einen Webshop
Ein KMU mit einem kleinen bis mittelgrossen Webshop möchte die wichtigsten Funktionen testen lassen, unter anderem Registrierung, Produktkauf, Bezahlung und Bestellbestätigung.
- Leistungsumfang: manuelle Tests von 10 bis 15 Kernfunktionen auf Desktop und Mobile
- Testart: Funktionstest (Prüfung, ob jede Funktion wie vorgesehen arbeitet)
- Dauer: 3 bis 5 Testtage
Kosten: ca. 2’000 bis 5’000 Franken
Automatisierter Test für Mobile App
Ein Unternehmen möchte eine bestehende Mobile App automatisiert testen lassen, um den Aufwand bei künftigen Releases zu minimieren.
- Leistungsumfang: Einrichtung automatisierter Tests für Login, Navigation, Transaktionen
- Testart: automatisierte Funktionstests
- Initialaufwand: 8 bis 15 Projekttage
Kosten: 8’000 bis 15’000 Franken
Sicherheitstest für ein Kundenportal
Eine Dienstleisterin möchte ihr Kundenportal auf Sicherheitslücken prüfen lassen, um DSGVO-Vorgaben und Branchennormen zu erfüllen.
- Leistungsumfang: Schwachstellenanalyse, Penetrationstest, Bericht mit Handlungsempfehlungen
- Testart: Sicherheitstest
- Dauer: 5 bis 10 Projekttage
Kosten: 6’000 bis 12’000 Franken
So wählen Sie die passende Testing-Firma
Diese Kriterien helfen Ihnen dabei, den passenden Partner für das Software-Testing zu wählen:
- Transparente Kosten: Ist das Angebot klar und verständlich und gibt es keine versteckten Kosten?
- Branchenkenntnis: Sind Branchenkenntnisse gewünscht oder erforderlich und falls ja, vorhanden?
- Erfahrung: Hat der Partner Erfahrung mit Ihrer Art von Software (zum Beispiel Webshop, CRM-Software, App)?
- Testmethoden und Tools: Arbeitet die Testperson manuell oder automatisiert und nutzt sie moderne Tools?
- Flexibilität: Kann das Software-Testing angepasst werden, wenn sich das Projekt ändert oder erweitert?
- Referenzen: Kann die Testperson Referenzen von vergleichbaren Projekten vorweisen?
Zuletzt aktualisiert am: 15.07.2025 von Cheyenne Spycher
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Fakten und Zahlen zu Gryps
- 50'000 KMU-Kunden
- 4'900 geprüfte Anbieter aus der Schweiz
- 110 Produkte und Dienstleistungen
- 14 Jahre Markterfahrung
Häufig gestellte Fragen
Software-Testing bezeichnet den Prozess, bei dem Softwareanwendungen systematisch auf Fehler, Schwachstellen und Funktionalität geprüft werden. Software-Testing kann manuell oder automatisiert erfolgen.
Unterschieden wird zwischen funktionalen und nicht-funktionalen Softwaretests. Bei funktionalen Tests wird geprüft, ob Benutzeroberfläche, APIs und andere Aspekte wie erwartet funktionieren. Zu den nicht-funktionalen Tests gehören unter anderem Leistungstests und Usability-Tests.
Exploratives Testing ist eine bewährte Testmethode, um unerwartete Softwarefehler zu entdecken. Die Testperson geht dabei nicht nach vordefinierten Tests vor, sondern erkundet die Software intuitiv und kreativ. Sie sucht aktiv nach Fehlern, Problemen oder unerwartetem Verhalten und dokumentiert diese Auffälligkeiten.
Externe Softwaretester und Softwaretesterinnen bringen Erfahrung, Tools und Methoden mit. Sie sind oft effizienter als interne Ressourcen und erkennen Schwächen, die intern übersehen werden, auch vom eigenen Entwicklerteam.
Ja, insbesondere explorative Softwaretests. Diese Tests helfen, nicht offensichtliche Fehler zu identifizieren, die bei Testautomationen nicht erkannt werden.
Ein externes Software-Testing lohnt sich trotzdem, um Betriebsblindheit beim Testen zu vermeiden. Zudem kann sich das Entwicklerteam so voll und ganz auf das Entwickeln konzentrieren und muss sich nicht zusätzlich um das Testing kümmern.
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Caroline Schupp
Leiterin Einkaufsberatung